Von der A10 in Villach West abfahren und ab Weissenbach über eine schmale Bergstraße nach Mittewald (oder hierher über Villach). Bevor die L35 steil wird, rechts beim Altstoffsammelplatz vor dem Fahrverbot am Beginn der Kadutschengrabenstraße parken.
Charakteristik
Der Anstieg zum Spitzeck über den steilen Nordostgratrücken erfordert Trittsicherheit. Der Abstieg durch die steile Südflanke Richtung Kadutschen ist einfacher (und evtl. als Anstieg bequemer). Somit ergibt sich eine schöne Bergwald-Runde.
Gipfel / Berg
Spitzeck 1322m, Mittagskofel 1426m
Ausrüstung
Wanderausrüstung
Tourtyp / Charakter der Tour
mittelschwere Bergwanderung
Wegbeschaffenheit
Drahtseilversicherungen oder Leitern markierte Wege (alpines Gelände) Schotterweg Waldweg Wiesenweg
Wegbeschreibung / Routenverlauf
Wir wandern flach auf der geteerten Kadutschengrabenstraße bis zu den letzten Häusern. Hier zweigt rechts ein Schotterweg in den Graben ab. Wir folgen ihm bis zum Bach hinunter, dann geht es am rechten Ufer bachabwärts bis zur Brücke, danach noch lange oberhalb des linken Ufers leicht fallend. Nun wendet die Schotterstraße nach links und mündet nach zwei Kehren in die Verbindungsstraße Kadutschen-Töplitsch. Hier 400 Meter Richtung Töplitsch, dann links in die Forststraße. In mehreren Kehren führt die Straße in der bewaldeten Ostflanke des Spitzecks höher. Beim Wechsel in die Nordflanke zweigt links der Wanderweg ab. Es geht sehr steil auf einem erdigen (und bei Nässe rutschigen) Pfad durch den Forst, dann über eine steile Schneise zum Hochwald und in ihm durch die steile Ostflanke (kurze Seilsicherung) querend zum Rastbankerl an der Südostkante. Nun flacht der Weg deutlich ab und führt durch Zirben/Fichtenwald in angenehmer Steigung auf das bewaldete Gipfeldach des Spitzecks mit Kreuz, Buch und Sitzbank. Will man die nächste Kammerhöhung, den Mittagskofel, noch mitnehmen, wandert man am Rücken westwärts leicht bergab und erreicht eine Waldschneise. Man peilt die Felswand dahinter an. Der Pfad schlängelt sich steil durch das Gebüsch. Die schrofige Wand wird schräg ansteigend etwas ausgesetzt, aber stahlseilgesichert südwärts hinaufgequert, dann geht es im Wald am steilen Ostgrat auf die Kuppe des Mittagskofels ohne Gipfelzeichen (der Abstecher ist nicht wirklich lohnend). Zurück am selben Weg zum Spitzeck. Der Wegweiser „Kadutschen“ zeigt in die bewaldete Südflanke des Mittagskofels. Einzelne Schrofenstufen werden seilgesichert abgestiegen, ansonsten quert der Pfad die gesamte steile Südflanke. Nach einer Linkswendung erreichen wir die Weideflächen von Kadutschen beim Gehöft Baumgartner. Wir steuern entweder über die Weideflächen oder entlang der Straße das tiefer unten sichtbare Gehöft Maurer an, verlassen hier die Straße nach rechts über Weideflächen zu einem Hohlweg („Apothekerweg“). Auf ihm queren wir im Wald, vorbei am Franz-Josefstollen- Rastplatz, bis in den Schluchtgrund hinunter. Jenseits des Wehrs führt die Kadutschengrabenstraße fast waagrecht, wiederum an einem Bergwerksstollen vorbei, zum Ausgangspunkt zurück.