Von Tamsweg über die B 96 nach Sauerfeld und weiter Richtung Seetal, bis rechts kurz vor der Schwarzenbichlkapelle die Dürriegelstraße der Österreichischen Bundesforste abzweigt. Von Murau kommend über Seebach und Seetal bis zur Schwarzenbichlkapelle. Ca. 200 m nach der Kapelle zweigt links im spitzen Winkel die Dürriegelstraße ab. An deren Beginn kann man am seitlichen Rand parken.
Charakteristik
Insgesamt rund zehn Kilometer Forststraßenhatscher, weglose, teils latschenbestandene Anstiege und 300 Höhenmeter überwiegend dichter Wald zum Schobergipfel sind die Zutaten für die nachfolgend beschriebene Rundtour. Wenn einem das nichts ausmacht, dann braucht es neben einem guten Orientierungssinn nur noch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen, um die Tour doch halbwegs genießen zu können. Vom Schober bis zur Dorfer Hütte bewegt man sich in überwiegend freiem und aussichtsreichem Gelände, das zumindest bis zum Gstoder auch ziemlich einsam ist.
Gipfel / Berg
Schober, 1881 m – Payerhöhe, 1966 m – Dörfler Höhe, 1987 m – Gstoder, 2140 m
Zuerst auf der Dürriegelstraße bis zur Abzweigung auf einer kleinen Anhöhe, ehe die Straße leicht zu fallen beginnt und rechts eine Forststraße abzweigt. Dieser 4,3 km folgen bis zur Sattelhütte. Es gilt, den mit Latschen bestandenen und auch sumpfigen Sattel vor dem Schober zu durchqueren. Entweder sucht man sich schon vor Erreichen der Sattelhütte eine Möglichkeit oder man versucht es weiter in Richtung der Hütte. Hier sind ein gutes Gespür und auch etwas Glück nötig, um halbwegs gut auf die andere Seite hinüberzukommen. Grundrichtung ist dabei Südost. Danach im teils dichten Wald der imaginären Grenzlinie zwischen den Bundesländern Salzburg und Steiermark folgen. Erst kurz vor dem Gipfel des Schober wird der Wald etwas lichter und man überschreitet die breite Gipfelkuppe, nunmehr nach Osten drehend hinunter in den Sattel mit dem Namen Salzfeld. Ab hier hat man mehr oder weniger freies Gelände vor sich und ein weites Panorama in alle Richtungen. Zu einem Gedenkkreuz für Gefallene und weiter, neuerlich weglos, zuerst nordöstlich, dann schräg rechts über Südost nach Süden auf die Payerhöhe. Eine uralte Traktorspur mit Steindaubenkennzeichnung ergibt die Wegfortsetzung. Dieser folgt man etwas auf und ab in den Sattel des Ebenfelds. Hier trifft man auf eine Markierung, die von der Dörfleralm heraufkommt. Weiter auf dem Steig bzw. einer Traktorspur auf die Dörfler Höhe, Wegweiser, Gedenkkreuz. Etwa abwärts in einen Sattel und bald steil über die Südflanke auf den Gstoder. ABSTIEG: Am Weg Nr. 21 auf oder knapp unter dem Bergrücken nach Nordnordwesten, schließlich nach Südwesten umbiegen und wieder zunehmend im Wald in einem Bogen rechts in den Almkessel mit der Dorfer Hütte. Weiter auf dem Fahrweg in einigen lang gezogenen Serpentinen in den Gstoderbachgraben. Dort stets geradeaus - an der Abzweigung nach Seetal vorbei. Ein wenig ansteigen bis zur Abzweigung auf der kleinen Anhöhe, wo man wieder auf den Anstiegsweg trifft. Weiter auf dem schon bekannten Weg zum Ausgangspunkt am Beginn der Dürriegelstraße. Die Serpentinen kann man möglicherweise auf einem alten Almsteig abkürzen. Ich habe dessen Beginn von oben kommend jedoch nicht gefunden! Somit verbleiben einem dann zähe 5,2 km Forststraßenhatscher im Abstieg!
Rast / Einkehr
Gastronomiebetriebe in Tamsweg
Karten
Austrian Map online, www.austrianmap.at Alpenvereinskarte Digital, Niedere Tauern III (darauf ist gerade noch der Normalweg von Seetal auf den Gstoder enthalten) Kompass Digitale Wander-, Rad- und Skitourenkarte Österreich