Auf der Brennerautobahn A13/A22 bis Sterzing oder auf der Brennerstraße B182/SS12 bis Sterzing und beim Eurospar Kreisverkehr Richtung Autobahn. Auf der Jaufenstraße SS44 bis Gasteig. Hier rechts in die LS/SP36 ins Ridnauntal abbiegen und bis zum Talschluss fahren.
Charakteristik
Für einen tagesfüllenden Anstieg zur Teplitzerhütte bietet die Überschreitung des Krapfenkarspitzes ein beeindruckendes Gipfelerlebnis. Zweitagestour: 1.Tag: Vom Bergbaumuseum zum Aglsboden und über die Nordflanke zum Horn. Am Ostkamm und Südgrat zum Krapfenkarspitz, über die westseitige Geröllflanke zum Trübersee und in die Sandböden. Aufstieg über die Grohmannhütte zur Teplitzerhütte. 2. Tag: Von der Teplitzerhütte über den Hohen Trog auf die Aglsspitze. Abstieg über den Hohen Trog zum Pfurnsee und weiter zur Aglsalm. Nach dem Aglsboden durch die Burkhardklamm zum Bergbaumuseum: https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/aglsspitze-3194m/805709110/
Will man nur den Krapfenkarspitz überschreiten, zweigt man kurz vor der Grohmannhütte rechts in den Weg 9 ab und steigt über den Aglsboden zum Ausgangpunkt zurück.
Übliche Bergtourengefahren. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Klettergeschick sind nötig.
Hinter dem Bergbaumuseum zweigt der breite Wanderweg 9 rechts ab und führt über meist gut verlegte Steinplatten in Stufen südlich entlang des tosenden Fernerbachs hinauf zum Auslauf des flachen Aglsboden. Hier zweigt links der Wanderweg 32 in die verwachsene Nordflanke ab. Nach wenigen langen Kehren erreichen wir beim Horn mit "Gipfelkreuz" den langgezogenen Ostkamm des Krapfenkarspitzes. Nun geht es oft recht exponiert entweder direkt an der Abbruchskante oder oft auch etwas links in der sehr steilen Grasflanke in mehreren Stufen von einem Aufschwung zum nächsten Grathöcker. Zuletzt queren wir die Steilflanke zu einer grasigen Abflachung im blockigen Südgrat hinauf. Nun rechts am felsigen Südgrat weiter. Erste Felsaufschwünge werden etwas exponiert in der Ostflanke umkraxelt. Zuletzt flacht der Grat etwas ab und verbreitert sich. Links der Kante wandern wir nordwärts zum schon sichtbaren Gipfelkreuz. Zuerst steigen wir am Blockgrat nordwärts in einen Sattel hinab, dann folgen wir den Markierungen durch die breite Geröllmulde westwärts hinab zu den Grasmatten oberhalb des Trüben Sees. Über dem rechten Ufer queren wir leicht ansteigend am Pfad 33 zu einer Geländekante hinauf und folgen den Mulden in Stufen zu den Sandböden hinunter. Flach zuerst rechts des Bachs, nach einem Holzsteg links davon zuletzt etwas steiler hinunter in eine Schlucht zur Metallbrücke über den Fernerbach. Dahinter steil über wenige Felsstufen (mit Tritthilfen) hinauf zur Grohmannhütte. Kurz davor würde der Abstiegsweg 9 über den Aglsboden zum Ausgangspunkt zurückführen. Wir folgen aber dem Steig 9 hinter der Hütte aufwärts durch die felsige Südflanke. Geschickt werden die abweisenden Felsstufen am gut ausgebauten Weg in mehreren Kehren hinauf zur Teplitzer Hütte überwunden.